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Newsartikel

Grosse Vorteile durch Verzicht auf Feuerwerk

Die EVP Davos emp­fiehlt ein­mal Ja und ein­mal Nein zu den kom­mu­na­len Sach­vor­la­gen der Volks­ab­stim­mung vom 27. Sep­tem­ber 2020. Auf Feu­er­werk zu ver­zich­ten, wäre ein klei­ner Bei­trag der Davo­ser Bevöl­ke­rung mit gros­ser Wir­kung für Mensch, Tier und Umwelt. Zusätz­li­che kom­mu­nal finan­zierte Miet­woh­nun­gen kos­ten den Steu­er­zah­ler sehr viel Geld, ohne dass eine Wir­kung auf das Davo­ser Niveau der Woh­nungs­mie­ten zu erwar­ten wäre. Die EVP Davos emp­fiehlt des­halb, der Volks­in­itia­tive für eine starke Ein­schrän­kung von Feu­er­werk in der Gemeinde Davos zuzu­stim­men und die Volks­in­itia­tive für mehr bezahl­bare Woh­nun­gen in Davos abzu­leh­nen. Zu den Erneue­rungs­wah­len für den Gros­sen Land­rat tritt die EVP mit Land­rat Chris­tian Tho­mann (bis­her), Esther Mar­met und Ste­fan Pfis­ter (beide neu) an.

 

Davos wirbt als Feri­en­ort mit intak­ter Natur, aber "ver­pes­tet" mit Feu­er­werk die Luft

Die "Volks­in­itia­tive für eine starke Ein­schrän­kung von Feu­er­werk in der Gemeinde Davos" ver­langt einen grund­sätz­li­chen Ver­zicht auf Rake­ten und Knall­kör­per. Klein­feu­er­werk, wie Vul­kane und ben­ga­li­sche Feuer, bleibt wei­ter­hin erlaubt. Ohne Rake­ten und Knall­kör­per wäre den Tie­ren viel gehol­fen, würde es den Land­wir­ten die Wie­sen nicht ver­schmut­zen, den Asth­ma­ti­kern und Lun­gen­kran­ken unse­rer Kli­ni­ken das Atmen nicht erschwe­ren und den natur­lie­ben­den Men­schen die intakte Natur bewah­ren. Und zuletzt bliebe uns allen ganz viel Lärm und auch der eine oder andere Gebäu­de­brand erspart. Was müs­sen wir dafür tun? Zwei­mal im Jahr auf das Zün­den von Rake­ten und Böl­lern ver­zich­ten, und die Gemeinde muss für das 1.-August-Feuerwerk einen Ersatz suchen, evtl. mit mehr Höhen­feuer. Die EVP Davos meint, die­ser Ver­zicht ist für uns alle zumut­bar. Wir hät­ten grosse Vor­teile. Davos Mon­stein lebt die­sen Ver­zicht bereits an Sil­ves­ter. Die EVP Davos emp­fiehlt des­halb, der Volks­in­itia­tive für eine starke Ein­schrän­kung von Feu­er­werk zuzu­stim­men.

 

Ein­zelne Woh­nun­gen bauen, um das Preis­ni­veau zu sen­ken, ist eine Illu­sion

Die "Volks­in­itia­tive für mehr bezahl­bare Woh­nun­gen in Davos" ver­langt, dass die Gemeinde bis zu 15 "bezahl­bare" Miet­woh­nun­gen an einem zen­tra­len Stand­ort bauen soll. Zu beden­ken ist aber, dass in Davos in den ver­gan­ge­nen Jah­ren hun­derte Miet­woh­nun­gen aller Angebots- und Preis­ka­te­go­rien gebaut wur­den und dass vor und nach Zügel­ter­mi­nen stets freie Woh­nun­gen ver­füg­bar sind. Das Anlie­gen die­ser Volks­in­itia­tive ist folg­lich in der heu­ti­gen Zeit nicht not­wen­dig. Weil neu zu bau­ende Zen­trums­woh­nun­gen mit moder­nem Aus­bau in der güns­tigs­ten Preis­ka­te­go­rie, also für alle bezahl­bar, nicht kos­ten­de­ckend ange­bo­ten wer­den kön­nen, würde die Volks­in­itia­tive bloss ein paar Woh­nun­gen pro­du­zie­ren, die mit Steu­er­gel­dern zu sub­ven­tio­nie­ren sind und nur wenige Mie­ter begüns­ti­gen wür­den. Alle ande­ren poten­zi­el­len Mie­ter für sol­che Woh­nun­gen in Davos wür­den leer aus­ge­hen. Das Niveau der Woh­nungs­mie­ten würde sich durch ein­zelne ver­güns­tigte Woh­nun­gen nicht ver­än­dern. Die Umset­zung der Initia­tive wäre teuer und eine nach­hal­tige Wir­kung – für alle statt für wenige – ist nicht ersicht­lich. Es ist ergän­zend aber wich­tig fest­zu­stel­len, dass bei einem klei­nen Teil des Davo­ser Woh­nungs­mark­tes, bei den gros­sen Miet­woh­nun­gen für Fami­lien mit mehr als 2 Kin­dern, es auch heute noch nur ein anzahl­mäs­sig klei­nes Ange­bot an Woh­nun­gen gibt und diese oft­mals teuer sind. Hier besteht tat­säch­lich Hand­lungs­be­darf, der aber nicht im Fokus die­ser Volks­in­itia­tive steht. Die EVP Davos emp­fiehlt, die Volks­in­itia­tive für mehr bezahl­bare Woh­nun­gen in Davos abzu­leh­nen.

 

EVP bewirbt sich wei­ter­hin für eine Ver­tre­tung im Gros­sen Land­rat

Die EVP ist seit dem Jahr 2009 im Gros­sen Land­rat ver­tre­ten (damals mit Land­rat Dr. Hans Eiden­benz). Für die kom­mende Amts­dauer von 2021 bis 2024 kan­di­diert die EVP mit Land­rats­vi­ze­prä­si­dent Chris­tian Tho­mann sowie mit Rech­nungs­we­sen­spe­zia­lis­tin Esther Mar­met (neu) und Pfar­rer Ste­fan Pfis­ter (neu). Durch das Fern­blei­ben der CVP von den Davo­ser Erneue­rungs­wah­len scheint die poli­ti­sche Mitte aus­ge­dünnt. Die EVP möchte jedoch mit ihren Kan­di­die­ren­den genau die­sen Raum nach wie vor bele­gen. Unter dem Kern­thema "Poten­zial nut­zen – Davos vor­an­brin­gen" haben die drei Kan­di­die­ren­den im Wahl­pro­spekt ihre poli­ti­schen Ziele für Davos ver­öf­fent­licht und wol­len in den kom­men­den vier Jah­ren mit ver­schie­de­nen Vor­stös­sen sub­stan­zi­elle Ver­bes­se­rungs­vor­schläge ein­brin­gen.